Colum Sands – solo am 16.10. in Oldenburg

Colum Sands Songs and Stories from the North of Ireland

Konzert am Freitag, 16.10. um 20 Uhr in der Versöhnungskirche, Oldenburg-Donnerschwee, Kranbergstraße 7.

Jedesmal, wenn der Sänger / Songwriter COLUM SANDS zu einer seiner häufigen Tourneen rund um die Welt aufbricht, dann reisen – in einer Person vereint – drei der in Irland traditionell besonders hoch angesehenen Bürger: der Musiker, der Dichter und der Geschichtenerzähler. Tatsächlich lässt ein Blick in Colums Terminkalender sogar vermuten, dass noch mehr Reisebegleiter dabei sind, denn Colum hat gerade sein erstes Buch herausgebracht und gewinnt nebenbei Preise als Rundfunkmoderator.
Obwohl er wirklich viel auf Achse ist, sollte man ihn nicht in Touristenzentren suchen, nicht in den Irish Pubs oder an den Schürzenbändern einer kommerziellen Plattenfirma, die hofft, durch das Prädikat „keltisch“ ihren Umsatz zu steigern. Nein, Colum Sands geht seinen eigenen Weg. Als Mitglied der bekannten Sands Family aus der Grafschaft Down in Nordirland wuchs er in einem Zuhause auf, in dem Musik, Geschichten und Lieder Teil des alltäglichen Lebens waren, keine Verkaufsware, und so ist das auch heute noch. Colums Auftritte und natürlich seine Lieder sind voller faszinierender und amüsanter Anekdoten aus dem Alltag von Menschen wie du und ich, Menschen, die wir alle kennen, die uns aber nie so aufgefallen sind.
Obwohl viele seiner Lieder unverkennbar ihren Ursprung in Nordirland haben, überbrücken sie jegliche Grenzen. Colum hat die einzigartige Fähigkeit, Beobachtungen individueller Begebenheiten auf eine universal menschliche Ebene zu transferieren.
Während manche seiner Lieder in mehrere Sprachen übersetzt wurden, hat Colum seinerseits Goethes Gedicht „Nähe des Geliebten“ aus dem Deutschen mit großem Einfühlungsvermögen übersetzt und es vertont. Johann Wolfgang hat sicherlich geschmunzelt, als diese Übersetzung neulich auf einer CD mit irischen Liebesliedern erschien!
Besagter Song ist auf Colums drittem Album “All My Winding Journeys“ zu finden. – „Ich ziehe die kurvenreichen Landstrassen der Alltagssprache der schnurgeraden Autobahn der grammatikalischen Perfektion vor“, betont Colum, und dabei ist seine Aussage nicht nur auf die Sprache beschränkt. Seine Lieder handeln von Menschen, die man auf ruhigen Nebenstrassen trifft, wie „The man with the cap“ oder von Kindern, die vor dem „Last house in our street“ Ball spielen (auf dem Album “The March Ditch“), und sie reflektieren Colums tiefe Überzeugung, dass die „wirklichen“ Nachrichten keine Schlagzeilen machen, dass die „wirkliche“ Geschichte nicht mit den Daten großer historischer Schlachten geschrieben wird. Auf dem Album “The Note That Lingers On“ finden sich mehr solcher Lieder, inspiriert sowohl von seiner Heimat in Nordirland als auch von seinen ausgedehnten Reisen: „Going down to the well with Maggie“ beschwört Erinnerungen an seine Kindheit, zu „The child who asks you why“ wurde er durch ein Konzert in der Oase Neve Shalom (Oase des Friedens) inspiriert, der ersten integrierten Schule für Juden und Araber.
Sein Album “Live! In Concert“ lässt uns eintauchen in die hautnahe Atmosphäre eines seiner Konzerte, wie sie zu erleben sind, wenn COLUM SANDS alljährlich im Oktober nach Deutschland auf Tournee kommt. Genießen Sie die Lieder „eines Künstlers, der sowohl Lächeln als auch Tränen hervorruft und das Publikum zum Nachdenken anregt, noch lange nachdem der letzte Ton seines Konzertes verklungen ist“.

 

2 Colum Sands-1000bCDs:

Look Where I’ve Ended Up Now    Spring Records SCD 1059
Live! In Concert    Spring Records SCD 1054
The Note That Lingers On    Spring Records SCD 1051
Talking To The Wall    Spring Records SCD 1048
All My Winding Journeys    Spring Records SCD 1035
The March Ditch    Spring Records SCD 1014
Unapproved Road    Spring Records SCD 1001

 

Pressestimmen:

Staunen des Kindes
Colum Sands traf in der Bächlinger Mosesmühle auf begeisterte Fans
„Er begann seine Tournee durch Deutschland in der Mosesmühle, der Künstler der ruhigen, manchmal fast schon eher geflüsterten Töne. Das Harte, Agressive scheint er nicht zu kennen. Das Merkwürdige ist: Es geht einem nicht auf den Keks.
Mit Colum Sands lernt man wieder das Staunen des Kindes über die Welt. Denn Sands ist es gelungen, sich die kindliche Neugier zu bewahren. Und so reflektierte er in Bächlingen über Alltägliches wie Politisches, kehrte die Absurditäten genauso hervor wie die stillen, manchmal traurigen Momente. Da berichtete er in einem Song über den immer mehr um sich greifenden Kontroll- und Sicherheitswahn, etwa, wenn man verreisen möchte. Oder über den Apotheker Frank Sweeney, der eigentlich nie Apotheker werden wollte und viel lieber Geige spielt, denn, so Colum Sands, „die Musik war viel gesünder als die Medizin“. Das Publikum ließ sich mitnehmen und forderte zwei Zugaben.“
Hohenloher Tagblatt


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.